Vento della sera - Frühbarocke Musik aus Italien
Vento della sera -
Frühbarocke Musik aus Italien
Am 12. September gastiert um 18 Uhr das Ensemble „Vento della sera“ in der Schlosskirche.
Das Ensemble – bestehend aus Cathérine Renno (Zink), Nóra Kiszty (Blockflöten) und Carsten Lohff (Cembalo/Orgel) – hat sich ganz der historisch informierten Aufführungspraxis verschrieben. Es vereint zwei charakteristische Instrumente des Frühbarocks: den Zink – ein historisches Blasinstrument aus Holz mit trompetenähnlichem Mundstück, dessen ausdrucksstarker Klang als der menschlichen Stimme besonders nahe galt – und die Blockflöte, meist in ihrer Alt- oder Tenorform, die durch ihren warmen, modulationsreichen Ton besticht. Begleitet werden die beiden Melodieinstrumente von Carsten Lohff an Cembalo und Orgel, Professor für Cembalo an der Musikhochschule Hamburg.
Das Programm umfasst Triosonaten von Komponisten wie Dario Castello, Giovanni Paolo Cima und Giuseppe Scarani, die in den musikalischen Zentren Venedigs, Bolognas, Mailands und Roms tätig waren und dort erstmals hochvirtuose Instrumentalmusik schufen, die sie als „sonate concertate in stil moderno“ bezeichneten. Ergänzt wird das Programm durch Solowerke für Cembalo sowie sogenannte Diminutionen – virtuose Ausschmückungen bekannter Madrigale, wie sie um 1600 als beliebte Praxis gepflegt wurden.
Der Name des Ensembles – Vento della Sera („Abendwind“) – steht sinnbildlich für die feine Balance aus Eleganz, Leichtigkeit und Ausdruckskraft, die dieses Konzert verspricht.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.