Der Kirchengemeinderat leitet die Gemeinde. Die Mitglieder des KGR wurden am 27.11.2016 gewählt und am 15.01.2017 in ihr Amt eingeführt.

Mitglieder des KGR:

Gemeindeleitung im Team

Aus dem aktuellen Kirchenblatt:

Gerade aus Südafrika und Namibia zurückgekehrt, wo ich Gemeinden besuchte, in denen ich gut 12 Jahre gearbeitet habe, erreichte mich eine E-Mail: “Wir brauchen noch einen Leitartikel für das Kirchenblatt... Leitartikel kommt von Leiten, das sollte unser 1. Vorsitzender machen!” - mit der Frage nach den Leitlinien, nach denen ich leiten will.

Der Kirchengemeinderat (KGR) hat mich zum 1. Vorsitzenden gewählt, aber nicht zum Leiter. Für mich ist der KGR ein Team, das gemeinsam leitet. Ich freue mich über die im KGR versammelte Kompetenz und Einsatzbereitschaft, die sich schon in den ersten drei Monaten unserer Arbeit zeigten und bewährten. Gleich in der konstituierenden Sitzung haben wir beraten, wie wir unsere Arbeit für die Gemeinde transparent gestalten können. Da 13 von 16 Mitglieder neu im Amt sind, wollen wir zunächst einmal miteinander vertraut werden. Deshalb verständigten wir uns, im ersten Halbjahr noch nicht zu öffentlichen Sitzungen einzuladen, jedoch am Ende einer jeden Sitzung eine Presseerklärung zu verabschieden, in der über die Sitzungsergebnisse berichtet wird. Im Juni werden wir diesen Kennenlernenprozess mit einer Klausurtagung abschließen und dann zu Sitzungen mit einem öffentlichen Teil einladen.

Für bestimmte Aufgaben hat der KGR Fachausschüsse eingesetzt, die sich z.B. mit Baufragen (u.a. Glockenstuhl-, Mauerwerk- und Heizungssanierung der Schlosskirche), mit dem Friedhof, der Jugendarbeit, der Gemeindearbeit oder mit der Öffentlichkeitsarbeit (incl. Internet und IT-Fragen) befassen. Diese Ausschüsse werden sich in kommenden Kirchenblättern vorstellen. Eine drängende Aufgabe des gesamten KGR ist die Besetzung der vakanten Pfarrstellen.

Obwohl ich jahrelange Erfahrung in der Zusammenarbeit mit kirchenleitenden Dienststellen habe und zeitweise selbst dort eingebunden war, muss ich noch viel über die Aufteilung von Aufgaben und Verantwortungsbereichen zwischen unserer Gemeinde und unserem Kirchenkreis lernen. In unserer Gemeinde hat es verschiedentlich harsche Kritik am Kirchenkreis gegeben. Mir liegt an einem gedeihlichen Miteinander, zu dem ich meinen Teil beitragen möchte.

In einer musikalischen Vesper in St. Johannes, in der mich Musik und Textbeiträge über das Träumen gefesselt haben, wurde u.a. Martin Luther Kings Text “Ich habe einen Traum” vorgetragen. So habe auch ich einen Traum im Zusammenhang mit unserer Gemeinde:

Ich träume davon, dass wir alle gemeinsam unseren Glauben an Jesus Christus überzeugend leben und so andere einladen, auch an ihn zu glauben. Dazu gehören für mich auch die Wunden, die wir uns im Zusammenhang mit Missbrauch und Auseinandersetzung um St. Johannes zugefügt haben, heilen zu lassen. Wir müssen erkennen, dass wir aneinander schuldig geworden sind und uns - wenn möglich - gegenseitig vergeben. Ich habe mit Erstaunen und Freude das Engagement und die vielfältigen Aktivitäten unserer Jugendarbeit kennengelernt, habe aber den Eindruck, dass sie und unsere sonntägliche Gemeinde Parallelwelten sind. Wie kann sich beides gegenseitig bereichern?

Die Arbeit des Förderkreises St. Johannes beeindruckt mich. Auch wenn ich in seiner Gründungszeit manche Stellungnahmen aus diesem Kreis als unangemessen und verletzend empfunden habe, bin ich dankbar für seine Arbeit und Aktivitäten und wünschte mir, dass diese Arbeit ausgeweitet wird und der gesamten Gemeinde zugute kommt.

In den vergangenen Jahren sind um den Buchenweg und im Erlenhof große Neubaugebiete entstanden. Ich träume davon, dass es uns gelingt, die neu nach Ahrensburg Zugezogenen mit unserer Gemeinde vertraut zu machen.

Sicher haben auch Sie Vorstellungen und Träume, wie unsere Gemeinde sein könnte. Lassen Sie uns diese wissen, damit wir versuchen können, sie gemeinsam umzusetzen. Das Kirchenfest am 16. Juli in und um die Schloßkirche ist eine von vielen Gelegenheiten mitzudenken und zu träumen.

Ihr Herbert Meißner (Vorsitzender des Kirchengemeinderates)

4. KGR Sitzung 4.4.2017 - Zusammenfassung

Die vierte ordentliche Sitzung des KGRs stand zu einem großen Teil im Zeichen der Pfarrstellenbesetzungen, zu den ersten Tagesordnungspunkten war daher auch Propst Buhl anwesend. Ein Kandidat für die 14. Pfarrstelle hat sich in der Sitzung vorgestellt, am Sonntag wird es um 9:30 Uhr einen gesamtgemeindlichen
Vorstellungsgottesdienst in der St. Johannes Kirche geben. Im Anschluss gibt es ein Kirchenkaffee und eine Möglichkeit zum Gespräch mit dem Kandidaten.

Die zweite aktuell unbesetzte Pfarrstelle bleibt als ganze Pfarrstelle erhalten und der KGR hat beschlossen auf eine Ausschreibung zu verzichten und damit den Weg für die kurzfristige Einstellung eines Pastors oder einer Pastorin zur Anstellung zu ebnen.

Der Propst gab im weiteren Informationen zur Wahl der Kirchenkreissynode an den KGR weiter. Bis zum 14. Mai müssen die Kandidatenvorschläge eingegangen sein, für den Teil der Ehrenamtlichen werden noch engagierte Gemeindemitglieder gesucht.

Der Bauausschuss hat erste Überlegungen zu einem Schloßkirchen-Konzept vorgestellt, und in der anschließenden Diskussion wurden viele Ideen dazu ausgetauscht. Der Prozess steht hier aber noch am Anfang, der Ausschuss wird sich in der kommenden Zeit weiter damit beschäftigen. Die Räume im Pastorat Am Alten Markt 9 sollen eventuell umgebaut werden, auch hierzu wurden Möglichkeiten aufgezeigt.

Der PR-Ausschuss hat über seine vielfältigen Aktivitäten auch im Bereich der IT berichtet. Die Pressemitteilungen erscheinen jetzt auch auf der Website.

Am 16.7. findet das 12. Ahrensburg Kirchenfest an der Schlosskirche statt.

3. KGR Sitzung 7.3.2017 - Zusammenfassung

Bei der Sitzung des Kirchengemeinderates am 7.3. hat bereits eine gewisse Routine Einzug gehalten. Die Berichte aus den Ausschüssen und von den Vorsitzenden waren vor der Sitzung verschickt worden, so dass in der Sitzung nur noch ganz gezielt auf einzelne Fragen eingegangen wurde. Zum ersten und letzten Mal stand der Jahresabschluss der Kindertagesstätten auf der Tagesordnung. Da die Einrichtungen seit Beginn des Jahres vom Kirchengemeindeverband verwaltet werden, muss der KGR in der Zukunft darüber nicht mehr entscheiden. Eine grundlegende Kenntnis über die Historie und den aktuellen Sachstand war aber in jedem Fall sehr hilfreich. Ein weiterer großer Tagesordnungspunkt war das Schutzkonzept Prävention und Intervention sexualisierte Gewalt. Es wurde in der Sitzung beschlossen, dass dieses Konzept in einer Arbeitsgruppe bis Ende des Jahres erarbeitet wird. Die noch nicht konstituierten Ausschüsse (Finanzausschuss und Ausschuss für Gemeindearbeit) wurden konstituiert.